Werkbericht Nr. 8: Mobilitätswende – Die deutsche Automobilindustrie im Umbruch.

Das Denkwerk Demokratie legt mit dem Werkbericht Nr. 8 eine Studie zur Transformation des Mobilitätssystems vor. Am Beispiel der Automobilindustrie beleuchtet sie die Problematik eines ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Entwicklungspfades der Wirtschaft. Die Studie wurde im Auftrag des Denkwerk Demokratie vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung IÖW verfasst.

 

Sie identifiziert drei treibende Faktoren eines grundlegenden Wandels in den Märkten der Mobilität. Neben den Erfordernissen des Klimaschutzes und dem damit verbunden gesellschaftlichen und politischen Veränderungsdruck erwarten die Autoren in den nächsten Jahren auch starke Veränderungen der Nachfrage. Die Möglichkeit autonom fahrender Fahrzeuge kann die Nachfrage nach Mobilität fundamental verschieben. Und durch die Digitalisierung des Mobilitätssystems sowie begleitende digitale Informations- und Kommunikations-Dienstleistungen könnte sich die Art, wie Menschen sich fortbewegen wollen, ebenfalls sehr stark verändern.

 

Angesichts der zentralen Rolle der Automobilindustrie für Wohlstand, Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland sind Unternehmen, Gewerkschaften und Politik gleichermaßen aufgefordert, diesen Wandel so zu begleiten und zu gestalten, dass er sozial und ökologisch nachhaltig verläuft und nicht in wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen führt. Die neue Mobilitätswelt könnte eine ökonomische, ökologische und kulturelle Erfolgsgeschichte werden. Dazu müssten politische Regulierungswege, unternehmerische Strategien und beschäftigungspolitische Erwägungen klug aufeinander abgestimmt werden.

 

Die Studie fügt sich in einen längerfristigen Diskussionsprozess im Denkwerk Demokratie ein. Es geht dabei um Fragen einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik und Instrumente einer nachhaltigen Strukturpolitik. Der Werkbericht Nr. 1 befasste sich mit einer Landkarte politischer Diskurse zu Wirtschaft, Wachstum und Gesellschaft. Die Werkberichte Nr. 2, Nr. 4 und Nr. 7 stellten Ziele einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik in Form eines neuen Stabilitäts- und Wachstumsgesetzes vor (Neues Magisches Viereck).

Werkbericht Nr. 5: Denkwerk Demokratie plädiert für neues Leitbild der Arbeit

 

Mit einem aktuellem Werkbericht legt das Denkwerk Demokratie eine Studie vor, in der die Notwendigkeit einer Erneuerung des herkömmlichen Normalarbeitsverhältnis als Leitbild der Arbeitspolitik herausgearbeitet wird.

 

In ihrer Einführung schreiben die beiden Vorstandsmitglieder des Denkwerk, Yasmin Fahimi und Andrea Nahles sowie Projektkoordinatorin Tanja Smolenski: „Das alte Leitbild von Arbeit – das sogenannte ´Normalarbeitsverhältnis oder auch männliche Normalarbeitsverhältnis´ ist modernisierungsbedürftig. Es verfolgt durchaus sinnvolle Regulierungsziele, doch es passt in vielen Punkten nicht mehr zu den individuellen, gesellschaftlichen und ökonomischen Anforderungen, die an die Gestaltung von Arbeit heutzutage gestellt werden.“

 

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Buchvorstellung „Sprache.Macht.Denken“ am 3. März

Im neuen Buch des Denkwerk Demokratie „Sprache. Macht. Denken. Politische Diskurse verstehen und führen“ geben Wissenschaftler/innen und politische Berater/innen Antworten auf zentrale Fragestellungen der politischen Kommunikation. Was ist ein Diskurs? Wie beeinflussen Diskurse den gesellschaftlichen Wandel, wie verhindern sie ihn? Was sind Frames und wie funktionieren sie? Welche Rolle spielen Emotionen, Narrative und Mythen? Welche Bedeutung haben die Medien?

Vorgestellt wurde das Buch am 3. März im Grünen Salon der Berliner Volksbühne vor rund 120 Gästen. Nach einer Einführung von Steffi Lemke (Vorstand Denkwerk Demokratie) diskutierten  die Politiker/innen Yasmin Fahimi (SPD-Generalsekretärin) und Michael Kellner (Politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen) mit den Mit-Autor/innen Elisabeth Wehling (per skype zugeschaltet aus Berkeley), Martin Nonhoff und Carsten Brosda.

 

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Arbeitspapier: Politik und Zukunftsforschung

 

Das von der Autorin Lisa Maas erstellte Arbeitspapier gibt einen Einblick in die Disziplin der Zukunftsforschung und die von ihr genutzten Methoden und zeigt, wie politische Institutionen sie nutzen können, um langfristigere Strategien zu entwickeln, bestehende Strategien auf Zukunftsrobustheit zu prüfen und auf verschiedene Zukünfte vorbereitet zu sein. Der Text zeigt, welche Zukunfts-Institutionen und –Prozesse es in der deutschen Politiklandschaft bereits gibt, macht aber auch deutlich, dass es noch einige Defizite gibt, die es zu überwinden gilt, um tatsächlich Weitsicht in der Politik entstehen zu lassen.

Arbeitspapier 01/2014 „Weitsicht für die Politik? Nutzen und Probleme von Zukunfts-Institutionen und Foresight-Prozessen in der Politik“ 

Das neue Denkwerk-Buch „Sprache. Macht. Denken. Politische Diskurse verstehen und führen“

 

»Hartz IV«, »Euro-Krise«, »Bürgerversicherung«: Wer im politischen Geschehen Begriffe besetzt, nimmt damit immer auch Einfluss auf das politische Denken. Doch wie funktioniert das? Wie übt man Macht durch Sprache aus? Wie kann man politische Diskurse verstehen und führen? Und wie kann man damit die demokratische Willensbildung stärken? In diesem neuen Buch des Denkwerk Demokratie, das Mitte Februar erscheinen wird, geben Experten und Praktiker die Antworten auf zentrale Fragestellungen der politischen Kommunikation. Was ist ein Diskurs? Wie beeinflussen Diskurse den gesellschaftlichen Wandel, wie verhindern sie ihn? Was sind Frames und wie funktionieren sie? Welche Rolle spielen Emotionen, Narrative und Mythen? Welche Bedeutung haben die Medien, insbesondere das Internet?

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