Werkbericht Nr. 5: Denkwerk Demokratie plädiert für neues Leitbild der Arbeit

 

Mit einem aktuellem Werkbericht legt das Denkwerk Demokratie eine Studie vor, in der die Notwendigkeit einer Erneuerung des herkömmlichen Normalarbeitsverhältnis als Leitbild der Arbeitspolitik herausgearbeitet wird.

 

In ihrer Einführung schreiben die beiden Vorstandsmitglieder des Denkwerk, Yasmin Fahimi und Andrea Nahles sowie Projektkoordinatorin Tanja Smolenski: „Das alte Leitbild von Arbeit – das sogenannte ´Normalarbeitsverhältnis oder auch männliche Normalarbeitsverhältnis´ ist modernisierungsbedürftig. Es verfolgt durchaus sinnvolle Regulierungsziele, doch es passt in vielen Punkten nicht mehr zu den individuellen, gesellschaftlichen und ökonomischen Anforderungen, die an die Gestaltung von Arbeit heutzutage gestellt werden.“

 

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Buchvorstellung „Sprache.Macht.Denken“ am 3. März

Im neuen Buch des Denkwerk Demokratie „Sprache. Macht. Denken. Politische Diskurse verstehen und führen“ geben Wissenschaftler/innen und politische Berater/innen Antworten auf zentrale Fragestellungen der politischen Kommunikation. Was ist ein Diskurs? Wie beeinflussen Diskurse den gesellschaftlichen Wandel, wie verhindern sie ihn? Was sind Frames und wie funktionieren sie? Welche Rolle spielen Emotionen, Narrative und Mythen? Welche Bedeutung haben die Medien?

Vorgestellt wurde das Buch am 3. März im Grünen Salon der Berliner Volksbühne vor rund 120 Gästen. Nach einer Einführung von Steffi Lemke (Vorstand Denkwerk Demokratie) diskutierten  die Politiker/innen Yasmin Fahimi (SPD-Generalsekretärin) und Michael Kellner (Politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen) mit den Mit-Autor/innen Elisabeth Wehling (per skype zugeschaltet aus Berkeley), Martin Nonhoff und Carsten Brosda.

 

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Arbeitspapier: Politik und Zukunftsforschung

 

Das von der Autorin Lisa Maas erstellte Arbeitspapier gibt einen Einblick in die Disziplin der Zukunftsforschung und die von ihr genutzten Methoden und zeigt, wie politische Institutionen sie nutzen können, um langfristigere Strategien zu entwickeln, bestehende Strategien auf Zukunftsrobustheit zu prüfen und auf verschiedene Zukünfte vorbereitet zu sein. Der Text zeigt, welche Zukunfts-Institutionen und –Prozesse es in der deutschen Politiklandschaft bereits gibt, macht aber auch deutlich, dass es noch einige Defizite gibt, die es zu überwinden gilt, um tatsächlich Weitsicht in der Politik entstehen zu lassen.

Arbeitspapier 01/2014 „Weitsicht für die Politik? Nutzen und Probleme von Zukunfts-Institutionen und Foresight-Prozessen in der Politik“ 

Das neue Denkwerk-Buch „Sprache. Macht. Denken. Politische Diskurse verstehen und führen“

 

»Hartz IV«, »Euro-Krise«, »Bürgerversicherung«: Wer im politischen Geschehen Begriffe besetzt, nimmt damit immer auch Einfluss auf das politische Denken. Doch wie funktioniert das? Wie übt man Macht durch Sprache aus? Wie kann man politische Diskurse verstehen und führen? Und wie kann man damit die demokratische Willensbildung stärken? In diesem neuen Buch des Denkwerk Demokratie, das Mitte Februar erscheinen wird, geben Experten und Praktiker die Antworten auf zentrale Fragestellungen der politischen Kommunikation. Was ist ein Diskurs? Wie beeinflussen Diskurse den gesellschaftlichen Wandel, wie verhindern sie ihn? Was sind Frames und wie funktionieren sie? Welche Rolle spielen Emotionen, Narrative und Mythen? Welche Bedeutung haben die Medien, insbesondere das Internet?

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Eckpunkte für ein neues Magisches Viereck und Entwurf für ein Wohlstands- und Nachhaltigkeitsgesetz

 

Heute wurden in Berlin von Steffi Lemke (Vorstand Denkwerk Demokratie), Prof. Gustav A. Horn (Wissenschaftlicher Direktor des IMK – Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung), Markus Schreyer (Friedrich-Ebert-Stiftung) und Fabian Lindner (IMK) Eckpunkte für ein neues „Wohlstands- und Nachhaltigkeitsgesetz“ vorgestellt. Die Eckpunkte (und ein konkreter Gesetzentwurf) sind  in einem längeren Arbeitsprozess mit Vertretern von Parteien, Gewerkschaften und Wissenschaft auf Basis einer vorhergehenden Studie von Sebastian Dullien und Till van Treeck (siehe unser Werkbericht 2) entstanden. Vorgeschlagen wird ein konkretes Konzept für eine Wirtschaftspolitik, die sich an den Zielen der fiskalischen, ökonomischen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit orientiert („neues Magisches Viereck“. Zudem wurde mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie realisiert und präsentiert, die sich mit dem aktuellen Sachstand wichtiger Indikatoren sowie vorrangigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Realisierung der Ziele des „Neuen Magischen Viereck“ auseinandersetzt. Diese Studie von Erik Klär, Fabian Lindner und Kenan Šehović ist in der Reihe WISO Diskurs der FES erschienen.

 

In unserem Werkbericht Nr. 4 dokumentieren wir die Eckpunkte sowie eine Kurzfassung der erwähnten Studie.