50 Jahre Magisches Viereck – Zur Neu-Vermessung des Wohlstands

Veranstaltung zur Aktualisierung der Studie (Link) zum „Neuen Magischen Viereck“, präsentiert von der Friedrich Ebert Stiftung in Kooperation mit dem Denkwerk Demokratie e.V.

 

Mittwoch, 18. Januar 2017, Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Berlin

 

Mit dem Autor der Studie, Prof. Dr. Sebastian Dullien, Professor für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Berlin, und einem Kommentar von Roland Zieschank, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Umweltpolitik, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin
Im Anschluss Podiumsdiskussion mit:

 

Katarina Barley, SPD-Generalsekretärin, Vorstand Denkwerk
Demokratie

 

Prof. Dr. Sebastian Dullien, Professor für Allgemeine Volkswirtschaftslehre,
insbesondere internationale Wirtschaft, Hochschule
für Technik und Wirtschaft (HTW), Berlin

 

Michael Kellner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Politischer Bundesgeschäftsführer,
Vorstand Denkwerk Demokratie

 

Roland Zieschank, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum
für Umweltpolitik, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft,
Freie Universität Berlin

 

Moderation: Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der
Tageszeitung „taz“

 

 

Werkbericht Nr. 7: Das neue Magische Viereck im Realitätscheck

Das im BIP abgebildete Wachstum der Wirtschaftsleistung kann für sich genommen nicht mehr alleiniger Indikator für den Erfolg einer Volkswirtschaft sein. Seit 2012 haben wir im Rahmen des Denkwerk Demokratie intensiv über Fragen einer alternativen Berechnung von Wohlstand gearbeitet. Mit der als Werkbericht Nr. 2 des Denkwerks erschienen Studie „Ein neues ‚Magisches Viereck“ haben Sebastian Dullien und Till van Treeck erste Ideen vorgelegt. Für unsere Diskussionen im Denkwerk Demokratie ist die Entwicklung einer sozial-ökologischen Reformperspektive programmatisches Leitbild. Wir sind der Überzeugung, dass eine solche Perspektive sowohl gesellschaftlich wie auch volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Die vier vorgeschlagenen Dimensionen „Zukunftsfähigkeit der Staatstätigkeit und der Staatsfinanzen“, „Materieller Wohlstand und ökonomische Nachhaltigkeit“, „soziale Nachhaltigkeit“ und „ökologische Nachhaltigkeit“ werden sich sicher nicht immer gleichmäßig und harmonisch entwickeln. Im Gegenteil, an manchen Stellen zeichnen sich auch gesellschaftliche Zielkonflikte ab, die es zu diskutieren und zu bearbeiten gilt. Der Ansatz des „neuen Magischen Vierecks“ macht diese Zielkonflikte deutlich und somit politisch bearbeitbar.

Mit der vorliegenden Studie von Prof. Dr. Sebastian Dullien unterziehen wir unsere Überlegungen zu einem „Neuen Magischen Viereck“ nun einem ersten Praxistest.

Werkbericht Nr. 6: Narrative gesellschaftlichen Wandels

Es bewegt sich was. Wer in der deutschen Gegenwart nur selbstzufriedenes „Neo-Biedermeier“ sieht, unterschätzt progressive, öko-soziale Veränderungsanliegen. Der Wille zum Wandel ist da: er ist lokaler, pragmatischer geworden und er findet eine neue Sprache.

 

Das Denkwerk Demokratie legt mit seinem Werkbericht Nr. 6 eine Studie der Duisburger Forschungsgruppe „Politische Narrative“ vor. Die Studie von Frank Gadinger, Sebastian Jarzebski und Taylan Yildiz trägt den Titel „Progressive Politik in pragmatischen Zeiten: Politische Narrative gesellschaftlichen Wandels“.

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